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Das Ende der Strandbars am Berliner Spreeufer

Wie haben wir es genossen. Wochenende und ab an die Strandbars. Dort findet ein ganz eigenes Leben von Berlin statt. Leider beschert uns die Räumungsklage der BSR (Berliner Stadtreinigung) das wir dieses Vergnügen ab 2009 nicht mehr haben sollen. Angeblich müssen die Uferbefestigungen erneuert werden. Da stellt sich schon die Frage ob man das nicht vom Wasser aus besser könnte. Wahrscheinlicher klingt es aber nach einem Argument die Strandbars dort für immer vertreiben zu wollen. Am 12 Dezember wissen wir vielleicht mehr, dann verhandeln Gerichte über diese Räumungsklage.

All-Nations-Festival in Berlin. 21 Botschaften haben Tag der Offenen Tür

Am Sonnabend (5.7.08) ist wieder All-Nations-Festival. 21 Botschaften öffnen ihre Türen. Das Oberthema diesmal: Frühstückskulturen.

Von Eva Kalwa

In jedem Einwohner Nicaraguas steckt ein Dichter oder Musiker, heißt es: Das mittelamerikanische Land zwischen Pazifik und Atlantik ist stolz auf seine reiche Kultur. Daher gehört ein Besuch der Botschaft Nicaraguas zu einem der Höhepunkte des All-Nations-Festival, bei dem am Sonnabend zum achten Mal Botschaften in Berlin zum Tag der offenen Tür einladen.
Die bunte Figur mit der Pferdemaske sieht lustig und zugleich ein wenig furchteinflößend aus. Es ist El Güegüense, der „Alte“, der sich über „Macho ratón“, den „Neuen“, den „Blonden“ lustig macht. Güegüense, das musikalische Theaterstück aus der Mitte des 17. Jahrhunderts, gehört seit 2005 zum nichtmateriellen Weltkulturerbe der Unesco. Voll Schelmerei und Doppelsinn nimmt die fröhliche Satire die spanischen Kolonialherren aufs Korn. „Die haben gar nicht geahnt, wie viel die Ureinwohner des Landes über ihre Eigenarten und Sonderbarkeiten wussten“, erzählt Karla Beteta, seit letztem Jahr Geschäftsträgerin der Botschaft Nicaraguas in der Joachim-Karnatz-Allee am Tiergarten.
Nicht nur Güegüense wird am Sonnabend ein Stück der farbenfrohen nicaraguanischen Kultur vorstellen. Im Festsaal, den sich die Botschaft von Nicaragua beim Festival mit den Botschaften von Guatemala, El Salvador, Honduras und Panama teilt, werden um 13 Uhr auch die traditionellen Tänze des Landes gezeigt. Während der Palo de Mayo, der „Maibaum“, von der atlantischen Küste eindeutig karibische Einflüsse mit den typischen afrikanischen Rhythmen aufweist, stammt der „Son Nica“ hör- und sichtbar von der Pazifikküste: Zu den Klängen von Gitarre und Marimba fliegen die Röcke, schnell wirbeln die Füße der Tänzerinnen durch die Luft. Vielleicht tanzt auch der Tucán mit – der Vogel mit dem langen Schnabel wird eine Art Maskottchen für die Kinder sein.
21 Botschaften sind in diesem Jahr dabei, insgesamt werden wie in den Vorjahren rund 10 000 Besucher erwartet. Das Oberthema ist diesmal die Frühstückskultur, daher gibt es in allen teilnehmenden Botschaften jede Menge Leckeres und Unbekanntes zu probieren: String-Hoppers und Reismehlfladen aus Sri Lanka, Jaggery aus Myanmar, Poha und Reisflocken aus Indien. Oder Ackee mit Saltfish, eine tropische Frucht mit Stockfisch aus Jamaika. Kurzfristig hat sich auch die Botschaft von Kirgisien zu den teilnehmenden Ländern noch angemeldet. Da in dem zentralasiatischen Land die Temperaturschwankungen zwischen Sommer und Winter besonders stark sind, ist hier ein kräftiger heißer Tee oder Kaffee mit Fladenbrot besonders beliebt. Wer möchte, kann das kirgisische Frühstück in einer Yurte einnehmen.
Das Ungewohnteste aus deutscher Sicht ist vielleicht Leche de tigre, die bolivianische „Tigermilch“: Sie wird aus einer Mischung von Limettensaft und rohem Fisch bereitet. Dazu reicht man unter anderem Tamales, gefüllte Maisteigtaschen. Doch auch in der Bolivischen Botschaft gibt es wie in vielen anderen Landesvertretungen mehr als das Frühstück zu entdecken. Tänze, Musik, Handwerkskunst, Instrumente und vieles mehr sollen einen vielfältigen Einblick in die verschiedenen Kulturen bieten.
Das Hauptnahrungsmittel in den mittelamerikanischen Ländern ist Mais, deshalb werden auch die meisten Frühstücksgerichte in der Region mit der nahrhaften Zutat zubereitet. In Nicaragua isst man morgens Gallo Pinto, den „bunten Hahn“, aus roten Bohnen und Reis. Und schon die Kinder trinken richtigen Kaffee zum Frühstück. „Aber nur, weil der in Mittelamerika so mild ist“, sagt Beteta. Ihren zwei Kindern gibt die Geschäftsträgerin, die vor sechs Jahren mit ihrer Familie aus der Hauptstadt Managua nach Deutschland gekommen ist, allerdings morgens nur Milch. „Das typische deutsche Frühstück ist auch sehr lecker“, findet die 33-Jährige, für die Berlin längst zur zweiten Heimat geworden ist. Gibt es dennoch etwas, was sie in Deutschland vermisst? Beteta lächelt leicht und sagt: „Wenn, dann ist das nur der große weite Himmel. Der ist in Nicaragua eigentlich immer blau.“
(Erschienen im gedruckten Tagesspiegel vom 03.07.2008)

Neuer Rekord im für den Berliner Tourismus
Allem Anschein nach wird das Jahr 2007 die alte Tourismus-Rekordmarke von 16 Millionen Übernachtungen pro Jahr abermals übertreffen. Wie Hanns Peter Nerger, der Chef der Berlin-Tourismus-Marketinggesellschaft BTM, bekannt gab rechnet er mit ca. 17,5 Millionen Touristen bis Jahresende 2007. Auch die weiteren Aussichten versprechen einen weiteren Aufwärtstrend. Nach zweistelligen Zuwachsraten in diesem Jahr erwartet Nerger für 2008 eine Steigerung von 3,5 Prozent. 2010 sollen dann 20 Millionen Übernachtungen erreicht werden. Zu den derzeit 90 000 Hotelbetten kommen in den nächsten Jahren 2500 bis 3000 dazu. Zurzeit sind die Betten der 587 Beherbergungsbetriebe zu 59,4 Prozent ausgelastet. Der Anteil an internationalen Gästen beträgt beim Berlin-Tourismus 38,3 Prozent, angepeilt wird ein Anteil von 45 Prozent. Die jüngste Statistik zeigt Steigerungsraten besonders für Gäste aus Spanien, Italien, Schweden, Kanada und den USA.
Um aber ein wenig Wasser in den Wein zu gießen, sollte nicht unerwähnt bleiben, das die Anzahl der Hotelbetten in den letzten 10 Jahren teilweise schneller gestiegen ist als die Zahl der Gäste, was zu einem enormen Konkurrenz- und Preisdruck bei den Hotels führt. Bei den kleinen und familiengeführten Hotels und Pensionen kommt von dem Zuwachs an Gästen leider z. T. gar nichts an, da diese von großen internationlaen Hotelketten und -Konzernen verdrängt werden.

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Egal ob dunkle Seitenstraße oder imposante Sehenswürdigkeit – gedreht wird in Berlin überall gerne. Und das schon seit mehr als einhundert Jahren. Die Hauptstadt ist unumstritten Deutschlands Filmmetropole Nummer Eins.Rot-weißes Absperrband spannt sich quer über die Straße, rechts und links parken Lastwagen. „Cinemobil“ steht auf dem einen, „Filmcatering“ auf dem anderen. Dazwischen stapeln zwei Techniker Kameraschienen und Scheinwerfer. Selbst ohne den Hinweis auf einem der zahlreichen Parkverbotsschilder weiß jeder sofort, was hier los ist: Filmarbeiten!Zählt man Serien, Werbung und Spielfilmproduktionen zusammen, fällt in Berlin bis zu 40 Mal pro Tag die Klappe. Die Stadt ist also geradezu übersät mit Drehorten. BerlinerAkzente.de stellt einige von ihnen auf einem Stadtspaziergang vom Anhalter Bahnhof zum Gendarmenmarkt vor.
Peter Falk am Anhalter Bahnhof........

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